Am 10. August führte die SPD einen erkenntnisreichen Ortsspaziergang durch Langensendelbach und Bräuningshof durch, um sich ein direktes Bild von den Anliegen und Herausforderungen der Bürger*innen zu machen.

Im Mittelpunkt des Besuchs in Bräuningshof stand der Erlebnisbauernhof von Clemens Schmitt. Hier wurde intensiv darüber diskutiert, wie jüngeren Generationen die Prozesse und Herausforderungen der Landwirtschaft nähergebracht werden können. Gerlinde Kraus, als Hausener Ortsbäuerin im Kreisvorstand des Bauernverbandes, betonte die Notwendigkeit, die Realitäten der Landwirtschaft greifbar für Konsumentinnen und Konsumenten zu machen.

Die Gespräche in Langensendelbach drehten sich vor allem um Energiepreise und -versorgung. Dabei brachte Richard Schmidt die Bedeutung einer zukunftsfähigen Energiepolitik für die Region hervor. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf der Notwendigkeit eines Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, um den Anforderungen einer zunehmend elektrifizierten Mobilität auch in ländlichen Gebieten gerecht zu werden.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Anmerkungen von Bettina Drummer. Sie betonte die Bedeutung eines nachhaltigen Zusammenlebens mit und von der Natur, insbesondere im Kontext der Landwirtschaft. Drummer hob zudem die Bedeutung der Mitfahrbank als ergänzende Maßnahme zum öffentlichen Nahverkehr hervor. Klar sei aber auch, dass solche Lösungen einen gut ausgebauten ÖPNV nicht ersetzen könne. Zudem sprach sie die enge Verbindung vieler Bürger*innen zu Erlangen an, die die Notwendigkeit einer effizienten und nachhaltigen Pendlermöglichkeit unterstreicht.

Dieser Ortsspaziergang der SPD zeigte erneut, wie wichtig es ist, direkt an der Basis zu sein und den Bürgern zuzuhören. Die gewonnenen Einsichten werden sicherlich dabei helfen, die politische Agenda entsprechend den Bedürfnissen der Menschen in Langensendelbach und Bräuningshof zu gestalten.